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1883 – 1893
Johann Baptist Wöhrl

Johann Baptist Wöhrl
Ab 1893 Kanonikus in Regensburg; dort ist er am 22.12.1918 gestorben.

   

1893 – 1908
Johann Baptist Hierl

Johann Baptist Hierl
geboren am 17.1.1856 in Parsberg, studierte in Amberg und Regensburg, war Kooperator in Burglengenfeld, Kallmünz, Vilseck, Kaltenbrunn und Nagel, kam dann 1888 als Pfarrer nach Großschönbrunn, bevor er im August 1893 die Pfarrei Vilseck übernahm. Hier wirkte er segensreich als Dekan und Lokal- und Distriktschulinspektor. Er war ein tatkräftiger Herr von gütigem Herzen und half, wo er nur konnte, seinen Pfarrkindern. 1908 wurde er Domkapitular in Regensburg. 1911 erfolgte seine Ernennung zum Weihbischof und Domprobst und 1928 zum Päpstlichen Protonotar. Am 31.8.1936 verstarb er.

   

1908 – 1925
Georg Schnabl

Georg Schnabl
Unter ihm wurde die Pfarrkirche und St. Leonhard außen restauriert. Im Dezember 1925 ging er nach Mintraching, wo er am 26.3.1936 starb. Er war ein beliebter Prediger.


   

1926 – 1930
Josef Kellner

Josef Kellner
gestorben am 20.1.1930 in Vilseck

   

1930 – 1934
Franz Xaver Riedhammer

Franz Xaver Riedhammer
Geboren am 2.11.1877, zum Priester geweiht am 11.5.1902. Er war ein unermüdlicher Seelenhirte, ein eifriger Förderer der liturgischen Bewegung, führte die Waldandachten während des Kreuzbergfestes ein, veranstaltete erstmals Lichterprozessionen, tat überhaupt alles, um die Gottesdienste zu verschönern. Leider war ihm keine lange Seelsorgertätigkeit in Vilseck beschieden. Er starb am 15.12.1934 und fand im Zwingerfriedhof seine letzte Ruhestätte.

   

1935 – 1960
Josef Hösl

Josef Hösl
geboren am 26.2.1882 in Letzau; zum Priester geweiht am 29.6.1907; Kooperator in Marktredwitz, Waldsassen und Tirschenreuth. 1917 wurde er Benefiziumsprovisor in Sulzbach-Rosenberg, 1919 Pfarrprovisor in Ursulapoppenricht, 1920 in Schwarzhofen. Von 1920 bis 1925 war er als Religionslehrer in Amberg tätig, von 1925 an war er Pfarrvikar in Pfakofen. Am 1.2. 1935 kam er als Pfarrherr nach Vilseck. 1938 restaurierte er die Stadtpfarrkirche, die Kreuzbergkirche und St. Leonhard. Er war Ehrendekan des Kapitels Weiden-Land. Er starb am 1.6.1969.

   

1960 – 1966
Josef Strunz

Josef Strunz
geboren am 2.4.1905 in Masch/Waldershof, Priesterweihe am 29.6.1931; Kaplan in Kulmain, Rötz und Neukirchen Hl. Blut; 1936 - 1939 Expositus in Neubäu, 1939 -  1945 Pfarrer in Mähring, 1945 - 1960 Stadtpfarrer in Bärnau; nach den Jahren in Vilseck war er bis 1989 Ruhestandsgeistlicher in Roding, wo er am 8.12.1989 verstarb.

   

1966 – 1976
Luitpold Schosser

Luitpold Schosser
geboren am 28.4.1909 in Berghausen, zum Priester geweiht am 29.6.1934 in Regensburg; nach seinen Kaplansjahren war er 1944 - 1952 Expositus in Wolfsegg, 1952 - 1966 Stadtpfarrer in Mitterfels;  ab 1966 Stadtpfarrer in Vilseck; 1976 frr. resignierender Stadtpfarrer und Kommorant bis zu seinem Tod am 1.8.1977

   

1976 – 1990
BGR Pfarrer Georg Bauer

BGR Pfarrer Georg Bauer
wurde am 26.3.1928 in Heumaden geboren. Die Schulzeit wurde durch Arbeitsdienst, Wehrmacht und Gefangenschaft unterbrochen. 1949 legte er in Weiden das Abitur ab. Nach dem Theologiestudium wurde er am 29.6.1955 zum Priester geweiht. Bis 1962 war er Kaplan in Fichtelberg und Neunburg v. W., dann 14 Jahre Pfarrer in Obertrennbach, Niederbayern. 1976 trat er die Stelle als Stadtpfarrer in Vilseck an. Sein Lebensmotto war: „Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen“ (Don Bosco).
1979 holte er seinen früheren Chef, Stadtpfarrer BGR Johannes Lukas aus Neunburg v. W. als Ruhestandsgeistlichen nach Vilseck, wo er bis 28.4.1995 tatkräftig in der Seelsorge, vor allem im Beichtstuhl und als Hausgeistlicher im Altenheim mitarbeitete.

Zur gleichen Zeit wurde der gebürtige Vilsecker, Michael Gutmann, Studienrat und Lehrer für katholische Religionslehre in Landshut und Dingolfing, nach Amberg ans Erasmus-Gymnasium versetzt. Weil er sich alsbald in Vilseck eine kleine Villa baute und fortan dort wohnte, konnte er dem Pfarrer neben seinem Schuldienst gelegentlich an Wochenenden in der Kirche aushelfen. Dies tat er auch unter Pfarrer Schindler, bis er 2003 krankheitshalber ins Seniorenheim St. Marien in Amberg umzog. Er starb am 13. Juli 2007 im Krankenhaus Weiden.

Krankheitsbedingt musste Pfarrer Georg Bauer im September 1990 auf seine Pfarrei verzichten. Bis zu seinem Todestag am 16.9.2007 lebte er als Ruhestandsgeistlicher in Moosbach.