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Pfarrheim St. Ägidius

Über 100 Jahre zurück reichen die Wurzeln des Pfarrheimes. Angefangen hat es mit dem Kloster der armen Schulschwestern. Am 13. Nov. 1886 kamen sie nach Vilseck und wohnten zuerst im (alten) Schulhaus. 1893 bemühte sich Pfarrer Hierl um den Bau eines eigenen Klosters für die Schwestern und gewann in München die Familien Meier und Trösch, mit 20.000 Mark Baukapital und weiteren 3000 Mark Baufond die „Meier-Trösch´sche Stiftung“ zu gründen. Mit Hilfe dieser Stiftung konnte 1894/95 das Kloster gebaut werden. 1900 erwarb Pfarrer Hierl zwei angrenzende Grundstücke, die zu einem großen Obstgarten umgestaltet wurden. Zwei Schwestern waren Lehrerinnen für die Unter- und Oberklassen der Mädchen, eine arbeitete als Handarbeitslehrerin, eine weitere Schwester war Kindergärtnerin.
1946/47 wurde das Kloster mit einem Anbau an der Gartenseite erweitert. Im Parterre war ein Spielsaal, im 1. Stock ein großer Handarbeitssaal und im 2. Stock drei Schwesternwohnungen untergebracht.

1964 wurde eine neue Schule gebaut, 1971 ein neuer Kindergarten; das Kloster war nur noch Wohnraum der Schwestern. 1990 wurde auch die Klostergemeinschaft aufgelöst; die letzten Schwestern verließen Vilseck. In die Räumlichkeiten des Klosters zogen die Ministrantenjugend, der Kirchenchor, Bibelkreis und Pfarrgemeinderat. Diese und andere Gruppen der Pfarrei nutzen das Kloster als Pfarrheim. Ein Notbehelf war es, der jedoch 14 Jahre andauern sollte. An einen Umbau war vorerst nicht zu denken, da andere Renovierungmaßnahmen der Pfarrei dringlicher waren.

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