2005 war es endlich soweit. Nach vielen schwierigen Verhandlungen mit der Bischöflichen Finanzkammer und dem Baureferat bekam die Pfarrei die Genehmigung für eine grundlegende bauliche Umgestaltung des Klosters und für einen Pfarrsaalneubau.
Richtfest
Im Einzelnen wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
Auch am Neubau des Saals gingen die Arbeiten zügig voran. Nach dem Abbruch des gartenseitigen Anbaus wurden die Fundamente und die Giebelscheiben betoniert. Dann kamen die Zimmerleute mit der Holzkonstruktion für die Längswände und den Dachstuhl an die Reihe. Am Freitag, 5.11.2005, war es dann soweit. Die Handwerker hatten ihre Arbeit getan, es konnte Richtfest gefeiert werden. Das erste Wort hatte nach alter Tradition der Zimmermeister. Nachdem er den bunt geschmückten Richtbuschen am Dachstuhl befestigt hatte, beglückwünschte Karl Kohl aus Kalchsreuth in seinem Richtspruch sowohl den Bauherrn als auch die Architekten und Ingenieure zur gelungenen Planung. Er wünschte der Pfarrei, dass das Pfarrheim mit seinem neuen Saal zum Mittelpunkt der Pfarrgemeinde werde. Nach vielen kräftigen Schlucken und Hochrufen auf alle Beteiligten ließ er sein Weinglas auf dem Boden zerschellen.
Ausblick
Viel ist passiert in der kurzen Bauzeit seit Mitte September, allerdings sind wir für heuer noch nicht am Ziel. So muss in den verbleibenden Wochen bis Weihnachten noch das Dach des Neubaus gedeckt und die Verglasung der Längswände eingebaut werden. Dann ist die Baustelle winterdicht und wenn dann auch noch die Rohbauarbeiten im ehemaligen Kloster abgeschlossen werden, können in den Wintermonaten die Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen durchgeführt werden. Im Frühjahr folgen dann die Innenputz- und die weiteren Innenausbauarbeiten. Den Termin für die Einweihung können wir noch nicht festlegen, sicher wird er aber im Lauf des nächsten Jahres sein.
J. Ernst, Kirchenpfleger
Danach ging es trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit flott weiter, so dass der Rohbau vor dem endgültigen Wintereinbruch fertig gestellt werden konnte.
Parallel zum Bau des Saals wurde der Altbau eingerüstet, die erforderlichen Änderungen an der Fassade zum Garten durchgeführt, die Natursteingewände saniert, der Außenputz erneuert und gestrichen, der Dachstuhl hergerichtet und eine neue Dacheindeckung aufgebracht. Auch diese Arbeiten konnten bis zum Ende des Jahres fertig gestellt werden.
Nach einer Pause von etwa drei Monaten – der Winter war streng und vor allem kalt – konnten die Arbeiten im Frühjahr 2006 mit den Installations-, Innenputz- und Ausbauarbeiten fortgesetzt werden.
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