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Der Arbeitskreis „Senioren“ stellt sich vor

Seit der Neuwahl des Pfarrgemeinderates haben Claudia Lindl, Gertrud Kredler, Michaela Kreuzer und Veronika Pröls die Leitung übernommen. Maria Meier und Regina Freitag haben ihr Amt abgegeben, das sie immerhin 8 Jahre zusammen mit Angelika Kreuzer, die nach Amberg gezogen ist, erfolgreich geleitet haben. Dafür ein herzliches Vergelt`s Gott!

Die Seniorennachmittage finden weiterhin jeden 1. Mittwoch im Monat im Pfarrsaal statt. Gedacht sind die Treffen besonders auch für alleinstehende Menschen, die sozialen Kontakt und Unterhaltung suchen.

Die Frauen beteiligen sich sehr rege daran. Aber was ist mit unseren Männern der Pfarrgemeinde? Auch Sie sollten sich mal ein wenig Erholung vom Alltag gönnen.

Viele sind bereits im Ruhestand - oder im Unruhestand? Dann sollten Sie  was ändern.  Denn auch Männer brauchen Mußestunden. Ablenkung vom Alltag tut jedem gut: Mal ein gutes Stück Kuchen essen, Kaffee trinken und sich unterhalten. Wir würden sicher auch ein ansprechendes Programm für die Herren der Schöpfung finden. Schauen Sie doch mal vorbei!

Unser Angebot wird entsprechend der Jahreszeiten und der Ereignisse im Kirchenjahr gestaltet:

Für Anregungen und Vorschläge sind wir immer dankbar.

Der erste Seniorennachmittag  wurde vom neuen Team im Mai abgehalten. Zunächst wurden die Geburtstagskinder gratuliert und ein kleines Geschenk überreicht. Bei einer kleinen Muttertagsfeier bekam jede Frau eine Rose mit Gedicht.

Im Juni heizte uns Gisela Weiß mit ihrem Fitnessprogramm ein. Bei Gymnastik und Ballspielen kam man ganz schön ins Schwitzen. Zur Belohnung gab es hinterher eine „gesunde Brotzeit“ mit viel Obst und Gemüse, Quarkspeise, Schnittlauch- und Käsebroten. Bei der Vorbereitung half Hammer Traudl mit, die jetzt viel Zeit für so was hat. Danke Traudl.

Im Juli war das Gartenfest. Bei herrlichem Sonnenschein grillte unser Berger Werner die besten Bratwürste. Dazu gab es Kraut und als Nachspeise Eis mit heißen Himbeeren. Hoffentlich ist das jedem bekommen.

Im August wurde statt des Seniorennachmittages zum Senioren-Gottesdienst zum Frohnberg gefahren. Leider machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung, so dass nur 20 Teilnehmer dabei waren.

Im September war dann die Fahrt nach Neusath-Perschen ins Freilandmuseum angesagt, bei der sich 50 Personen beteiligten. Auch die Sorghofer waren wieder mit dabei. Sie sind auch herzlich zu unseren monatlichen Treffen im Pfarrsaal eingeladen. Vielleicht bringen sie dann ihre Männer mit. So wird es lebendiger und bunter. Schließlich sind wir ein Pfarreienbund und gehören jetzt zusammen. Wir würden uns freuen.

Bei dieser Fahrt konnten wir gleich ein paar Damen für unsere Nachmittage gewinnen. So z.B. Frau Gillner die sich bereit erklärte, die Auswärtigen mit dem Auto abzuholen. Ist das nicht toll? Wenn Sie also abgeholt werden wollen, so melden Sie sich im Pfarrbüro.

Wenn auch Sie einen Beitrag zum Seniorennachmittag leisten wollen, so dürfen Sie uns jederzeit mit einer Kuchenspende erfreuen. Dafür sind wir immer dankbar. Jüngere „Ältere“ sind auch willkommen, uns bei der Organisation und Durchführung der Nachmittage zu unterstützen. Es ist eine sinnvolle ehrenamtliche Aufgabe. Die Zeit, die Sie dafür investieren, ist wertvoll angelegt.

Und nun schauen Sie sich die Bildergalerie an und schnuppern Sie beim nächsten Treffen, das am Mittwoch, den 6. Oktober stattfindet, mal bei uns rein.

Auf Ihren Besuch freut sich das „Senioren-Team“.

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Seniorennachmittag Oktober 2010

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Seniorennachmittag am 1. Dezember 2010

Zum letzten Seniorennachmittag im alten Jahr fanden sich 29 Frauen ein. Lag`s am kalten Winterwetter oder an anderen Veranstaltungen, dass nicht alle da waren? Egal, es wurde trotzdem wieder ein umfangreiches Programm geboten. Die festlich geschmückten Tische mit Tannengrün, roten Servietten und bunten Teelichtern zauberten eine harmonische Atmosphäre und luden zu Punsch, Lebkuchen und Stollen ein.

Ein Altar wurde aufgebaut für die auf Herberge suchende Gottesmutter. Mit der in Gedichtform vorgetragenen Übergabe der Statue von Michaela begann die besinnliche Stunde. Frau Suttner, Frau Wagner, Frau Gebhardt, Frau Schertl, Frau Eigen und Frau Gnan brachten uns Gedanken bei der Lichtfeier näher. Bei der adventlichen Stimmung konnte man sich gut auf die weihnachtliche Zeit einstellen und Ruhe und Friede kehrten in die Herzen der Teilnehmerinnen. Adventslieder bereicherten die Andacht.

Der Glühwein lockerte die Stimmung. Herr Pfarrer stattete  uns einen kurzen Besuch ab und trank eine Tasse Tee mit uns. Ganz spontan trug Frau Roppert am Mikrofon ein weihnachtliches Gedicht vor. Auch Frau Donhauser gab eine kurze Anekdote von früher zum Besten. Frau Hörl aus Sorghof rundete das ganze mit einem selbst verfassten Gedicht über die sogenannte „staade Zeit“ ab. Es war Unterhaltung pur und bewundernswert, wenn sich die Seniorinnen auf diese Art und Weise selbst mit einbringen. Da der Glühwein wirkte und die Gemüter erhitzte, musste noch zusätzlich Tee gekocht werden. Überraschender Weise kam zum Schluss auch noch der Nikolaus, alias Werner Berger. Als Geschenk brachte er für jede einen Tischkalender mit. Auch die Teelichthalter durften die Damen mit nach Hause nehmen.

Was das Team besonders freute, war die Überreichung von Weihnachtssternen durch Frau Gebhardt. Für jede hatte sie einen Blumenstock parat. Mit so was hatten wir wirklich nicht gerechnet. Es war eine große Überraschung für uns. Wir dankten ihr und allen Seniorinnen, die uns, die „Neuen“ so gut angenommen haben und uns durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zeigten.

Wir können sagen, wir sind auf dem richtigen Weg.

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Seniorennachmittag am 05.01.2011

Mit dem Neujahrsgruß und den besten Wünschen für 2011 begann unser Senioren-Nachmittag im neuen Jahr. Mit 34 Teilnehmerinnen war der Saal gut gefüllt. Wir konnten wieder eine Neue begrüßen und auch unsere Claudia, worüber wir uns sehr freuten.

Die Tische waren im Viereck aufgestellt, sodass Jeder einmal Jeden sehen konnte, was aber nicht unbedingt gut für die Unterhaltung war, da man kein Gegenüber hatte, nur rechts und links einen Nachbarn. Probiert man aber nichts Neues aus, weiß man nicht, ob es gut ist. Das allerdings war nicht gut und das nächste Mal stellen wir die Tische wieder in Gruppen zusammen.

Jedenfalls machten alle mit, sich ein Glücksschweinchen zu basteln, was nicht schwer war. Mit einem Gebet und einer Geschichte zum Dreikönigsfest, vorgelesen von Gertrud, stimmten wir uns auf den Besuch der Sternsinger ein. Der Sternträger gefolgt von seinen drei Königen Caspar, Melchior und Balthasar trugen ihre Bitten vor und konnten von Jedem eine kleine Spende in Empfang nehmen.

Nachdem sie uns noch ein bisschen einräucherten verabschiedeten sie sich wieder. Doch ans Kaffeetrinken war noch nicht zu denken. Jetzt hieß es erst noch Vorbereitungen für den Pfarrfasching zu treffen. Der Senioren-Nachmittag im Februar wird auf den Sonntag darauf verlegt, wo mit Unterstützung des Pfarrgemeinderates ein lustiges Faschingstreiben für Alt und Jung stattfindet. Und dazu bekam jede Teilnehmerin eine rote Serviette, aus der nun eine Rose gefaltet wurde. Unter Anleitung des Senioren-Teams fertigten die Damen wunderschöne rote Rosen, die sie sich  am Pfarrfasching ins Haar stecken soll. So erkennt man gleich, wer zu unserem „Verein“ gehört. Es wurde auch noch der Ablauf besprochen und Akteure gesucht. Das war weiter nicht schwierig. Doch für den Sketch konnten, außer der Hauptdarstellerin Lizi Suttner, keine weiteren Mitspieler gefunden werden. So muss er leider ausfallen. Das Programm ist aber trotzdem vielseitig und abwechslungsreich. Lassen Sie sich überraschen. Wir hoffen auf viele Besucher am Sonntag, den 6. Februar 2011 ab 14.00 Uhr im Pfarrheim.

So, jetzt hatten die Damen lang genug auf den Kaffee warten müssen. Mit vielen Sahnetorten und guten Kuchen schmeckte er noch mal so gut. Auch unsere Frau Fenk aus Adlholz brachte wieder eine selbstgebackene Torte mit. Vielen Dank dafür.

Von den Seniorinnen, die beim Fototermin gefehlt haben oder die neu hinzugekommen sind wurden noch Bilder gemacht. Unsere neue Tafel, die Herr Berger angefertigt hat und mit den Fotos unserer Damen bestückt wurde, konnte an diesem Tag eingeweiht werden.

Zum Schluss wurden noch die Geburtstagskinder, darunter Frau Stadler zum 90. und Frau Hörl zum 80. gratuliert. So ging der Nachmittag wieder schnell zu Ende.

Und nun bleibt uns nur noch, Sie heute schon zum Pfarrfasching einzuladen, wo wir auf ein volles, tolles Haus hoffen.

Ihr Senioren-Team

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Seniorennachmittag 06. April 2011

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Senioren-Ausflug am Mittwoch, den 7. September 2011

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“

So könnte die Überschrift lauten für den heurigen Senioren-Ausflug. Obwohl vielleicht schon der eine oder andere den Kräutergarten kannte oder schon auf dem Mausberg war; aber für viele war es auch Neuland. Bei Regen stiegen wir in den Bus und die Wolken begleiteten uns bis nach Schnaittenbach. Im Kräutergarten begrüßte uns Herr Meier und prophezeite: „Wenn ich meinen Strohhut aufsetze, kommt die Sonne“, und so war es dann auch. Pünktlich zur Führung strahlte sie vom Himmel und tauchte Blumen und Kräuter ins rechte Licht. Wir teilten uns in zwei Gruppen. Die eine geführt von Herrn Maier begann unten am Ehenbach, die andere Gruppe mit Frau Fischer am Eingang. Mit viel Fachverstand wurden uns die Kräuter, das Gemüse, die Sträucher, Kübelpflanzen und was sonst noch alles wächst nahe gebracht. So wurde uns erklärt, dass Hamamelis die Schönheit der Frau unterstützt, das Schellenkraut gegen Warzen hilft, Kapuziner Krese gut für das Immunsystem ist und man alle Blüten essen kann, auch wenn sie noch so bunt sind. Da waren aber viele sehr im Zweifel. Aber die Rosenblätter, die uns mit dem Kuchen serviert wurden mundeten vorzüglich. Überhaupt war die Bewirtung vom Feinsten. Mit Himbeer- und Zwetschgenkuchen und einer Tasse Kaffee wurden wir von den Frauen des Obst- und Gartenbauvereins verwöhnt.

Nach der Gratulation der Geburtstagskinder sangen wir unser Senioren-Lied und „Wos is heit für a Tag?“. Es wurde nicht langweilig und schnell war es halb vier und der Bus brachte uns zum nächsten Ziel, dem Mausberg, wo in dieser Woche das Bergfest stattfindet. Dort erzählte uns Albert Rösch, der Kirchenpfleger von Gebenbach und Ehemann von Angela, geb. Kredler von der Entstehung der Kirche und den Kostbarkeiten im Innern.

Eine kurze Andacht schloss sich an und bei Bratwürsten und Bier im Festzelt ging ein erlebnisreicher Nachmittag zu Ende.

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Seniorennachmittag am Mittwoch, 5.10.2011

Nach der Begrüßung der alten und neuen Seniorinnen (Männer sind wieder keine gekommen), gedachten wir zunächst unserer verstorbenen Frau Margarete Kutzer und beteten ein Vater unser für sie. Auch Frau Bosser, die schon lange nicht mehr bei uns war, wurde begrüßt. Dann hielten wir Rückschau auf unseren Ausflug zum Kräutergarten und verteilten an diejenigen, die nicht dabei waren Flyer. Die Fotos konnten angeschaut und mitgenommen werden.

Zur hl. Apollonia, deren Figur in der Mausbergkirche steht, wollte Frau Luber noch Näheres wissen. Die Legende las Veronika vor und machte darauf aufmerksam, dass auch in unserer Pfarrkirche die hl. Apollonia zu sehen ist und zwar bei der hinteren Kirchentüre rechts über dem Weihwasserkessel. Die Geburtstagskinder des letzten Monats wurden gratuliert und bekamen von Ina ein Geschenk überreicht und von allen Anwesenden ein Ständchen.

Nun kam der Höhepunkt beim Oktoberfest im Pfarrsaal. Die Trachtengruppe vom Kindergarten Vilseck mit ihrer Leiterin Monika Mrosek marschierte ein. Sie tanzte für uns die Sternpolka mit viel Schwung und Elan. Nachdem sich jedes Kind noch namentlich selbst vorstellte gab es zur Belohnung eine Kringelbreze. Unter großem Applaus wurden die Vorschulkinder verabschiedet.

Jetzt wurde man schon hungrig und durstig. Aber wer bitte, sollte unser „Fassl“ anstechen? Na zum Glück kam der 3. Bürgermeister Manfred Högl. Welch eine Überraschung. Nach nur einem Schlag rann das Bier aus dem Zapfhahn und die „Maßkrüge“ wurden gefüllt. Mit einem „Prosit der Gemütlichkeit“ ließ man sich das frische Nass schmecken. Dazu wurden noch Weißwürste mit Breze, Kaas oder Radi mit Butterbrot serviert.

Die Altenheimbewohner, die zuvor in der Kirche den Erntealtar besichtigten und der Herr Pfarrer statteten uns einen Besuch ab. Auch sie wurden mit Bier und Brezen versorgt. Für alle, die im Dirndl oder Lederhosen erschienen waren, hielt man noch ein Geschenk bereit: Einen Flachmann mit Trachtenhut als Schlüsselanhänger. Es waren immerhin 10 Personen, darunter der Bürgermeister. Auch Michaela kam in der Lederhosen, Claudia im Dirndl und Gertrud mit Trachtenbluse. Nur Veronika war in zivil.

Bevor der zünftige Nachmittag zu Ende ging, überreichten wir jedem Gast noch ein Lebenkuchenherz mit der Aufschrift „O`zapft is“, das für große Heiterkeit sorgte. Auch konnten alle, die ein Bier getrunken haben, ihr Krügl, das ein Werbegeschenk der Volksbank Vilseck war, mit nach Hause nehmen. Reichlich beschenkt und voller Dankbarkeit traten die Seniorinnen den Heimweg an.

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Seniorennachmittag an Allerseelen, 02.11.2011

Mit 37 Personen war der Saal im Pfarrheim zu unserem Nachmittag im November wieder gut gefüllt. Das Thema lautete: Allerseelen. Veronika gab eine kurze Einführung, um danach bei meditativer Musik über das Leben, den Tod und die Auferstehung nachzudenken. Mit einem Gedicht von Franz Alfred Muth, vorgetragen von Gertrud, ging es weiter im Programm. Ein gemeinsames Gebet schloss sich an und begleitet von einer CD sangen wir das Lied: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Damit es nicht allzu sentimental wurde, las Michaela aus dem Buch „Jeder Tag ist ein Geschenk“ über die Farben des Lebens vor.  12 Frauen trugen die Fürbitten vor und Ina zeigte passend dazu die jeweiligen Farben in Form von Tüchern.

Der Duft von Kaffee  verbreitete sich und mit leckeren Kuchen und Spitzwecken schmeckte er nochmal so gut.

Herr Pfarrer besuchte uns und die Strickerinnen nahmen die Gelegenheit wahr, um ihm eine Spende in Höhe von 500 € für den Friedhof zu überreichen. Er freute sich sehr darüber, denn Spenden sind immer willkommen, noch dazu wenn so große Maßnahmen durchgeführt werden. Er erläuterte den momentanen Stand der Sanierung. Die Restarbeiten werden im Frühjahr ausgeführt. Den Strickerinnen sagte er ein herzliches Vergelt`s Gott und bat sie, weiterhin bei ihren Zusammenkünften fleißig zu stricken.
Wir gratulierten noch dem Geburtstagskind Frau Schönl wünschten ihr alles Gute.

Mit der Einladung zum nächsten Treffen am 7.12.11 verabschiedeten wir unsere Gäste.

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Seniorennachmittag am Mittwoch, 7.12.2011

Seniorennachmittag im Advent und keine Adventsfeier? Geht das überhaupt? Ja, das geht. Die Weihnachtsbastelei, die im Mittelpunkt des Treffens stand, wurde gerne angenommen. Sie ist eine Abwechslung im Seniorenprogramm. Man ist nicht nur geistig tätig, man führt auch etwas mit den Händen aus. Auch das Auge ist mit dabei. Basteln ist schöpferisches Tun. Hinzu kommt ein meditativer Aspekt: Was wir basteln, wird von uns gedanklich begleitet und innerlich mit Advent und Weihnachten verbunden. Und schließlich: Für manche Seniorin ist es durchaus auch ein Erfolgserlebnis, wenn am Ende des Treffens etwas entstanden ist, über das man sich freuen kann und das man mit nach Hause nehmen kann. 

Laternen, Weihnachtskarten und Metallsterne konnten gebastelt werden. Die meisten entschieden sich doch tatsächlich für die schwierigen Laternen. Mit Begeisterung gingen die Damen zu Werke. Die fertigen Produkte konnten sich sehen lassen und jede war mit ihrem Ergebnis zufrieden. Auch die Weihnachtskarten wurden wahre Kunstwerke. Wir freuten uns, dass alle so toll mitmachten. Dafür gab es dann auch die Belohnung: Heißen Glühwein, Tee, Stollen und Lebkuchen. Die Stärkung wurde gerne angenommen.
 
Währenddessen machten sich unsere Schauspielerinnen für den Sketch „die Weihnachtsmausplätzchen“ bereit. Nach vielen langen, mühsamen Proben kam es jetzt endlich zur Aufführung. Etwas nervös aber doch mit der nötigen Freude am Theaterspiel traten die Darsteller an: Als Mutter fungierte Felizitas Suttner mit ihren 3 gschleckerten Mannsbildern, dem Sohn (Anneliese Roppert), dem Vater (Lia Rochelt) und dem Großvater (Anna Gebhardt). Zum Glück hatten wir eine gute Souffleuse (Michaela Kreuzer), die immer wieder weiterhalf, wenn der Text verlorenging. Das war aber nicht das Schlimmste. Die Freude war sowohl bei den Darstellerinnen genauso wie beim Publikum zu spüren und darauf kam es an.
 
Mit viel Applaus und froh, dass es so gut geklappt hatte durften die Spielerinnen die Bühne verlassen. Mit je einer Tafel Schokolade wurden sie von Veronika belohnt, die sich noch entschuldigte, dass sie bei den Proben oft sehr streng mit ihnen war. Das aber ist alles vergessen. 
 
 
Zum Ende wurden die Geburtstagskinder mit Geschenken und einem Ständchen bedacht und wir, das Seniorenteam mit wunderschönen Alpenveilchen als Dank für unsere Mühen das ganze Jahr hindurch. Frau Gebhardt übergab uns die Geschenke, die wir dankend und mit Freude annahmen. Das bestätigt, dass unsere Seniorinnen mit unseren Angeboten zufrieden sind. Wir werden uns auch bemühen, im neuen Jahr weiterhin ein abwechslungsreiches Programm anzubieten. 
 
Wir wünschten noch eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Mit roten Backen verließen wir den Pfarrsaal, den nach uns die Kinder in Beschlag nahmen, um für das Krippenspiel zu üben. 
 

Seniorennachmittag am Mittwoch, 14.12.2011

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Seniorennachmittag am Mittwoch, 04.01.2012

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr begrüßten wir,  das Senioren-Team unsere  Frauen, die Monat für Monat diese Treffen besuchen. So starteten wir gleich mit Beiträgen, die fünf Damen aus unserem Kreis selber vortrugen: Frau Rochelt erzählte uns die Geschichte von der Weißblechdose aus Amerika, was eher erheiternd war. Frau Gebhardt wartete mit einem Gedicht zum Neuen Jahr auf. Die Bauernregeln vom Januar brachte uns Frau Erna Weiß nahe, was höchst interessant war. Dann folgte Frau Felizitas Suttner mit einer Geschichte zum Fest der Heiligen Drei Könige und zum Schluss hörten wir noch ein Gedicht aus dem Alltag, vorgetragen von Frau Erna Hörl, das für gute Laune sorgte. Wir, das Team war höchst erstaunt, dass unser Aufruf, einmal selbst das Programm zu gestalten,  so fruchtbar war. In den Servietten fanden die Teilnehmerinnen eine kleine Papierrolle, mit  dem „Zeitenrad“.


Gemeinsam versuchten wir den Text zu lesen, was nicht so einfach war, weil man ihn wie ein Rad drehen musste. Einige machten es sich etwas leichter, denn der Text stand in Klarschrift auf der Rückseite. Nach den Neujahrsbitten im Dialekt, vorgetragen von Veronika wurde der Kaffee serviert. Zu den Torten wurden diesmal auch belegte Brote aufgetischt, für alle diejenigen, die über Weihnachten zu viel Süßes gegessen hatten. Im Nu waren Torten und Brote verzehrt, was uns natürlich freute, aber uns auch zweifeln ließ, ob wir nicht etwas sparsam bei der Bewirtung waren. Aber jeder wurde satt und so konnten wir voller Freude die Sternsinger begrüßen, die uns ihren Besuch abstatteten.

Voraus der Sternträger (Lara Meier) mit dem Caspar (Manuel Hann), dem Melchior (Markus Hann) und dem Balthasar (Lea Thiel). Nach ihren Segenswünschen räucherten sie uns ganz schön ein und sammelten Spenden für die Kinder in Nicaragua.
Unsere Geburtstagskinder des letzten Monats haben wir gratuliert und Ina überreichte die Geschenke.

Zum Schluss erhielt noch jede Seniorin einen Jahresrückblick in Form eines kleinen Heftchens mit Texten und Bildern der Treffen im Jahr 2011, zusammengestellt von Veronika.

Der Anfang war wieder gemacht. Mit dem Hinweis auf den nächsten Seniorennachmittag im Fasching verabschiedeten wir uns und wünschten eine gute Zeit.

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Senioren-Fasching am Mittwoch, den 01.02.2012 

Wer sagt, dass die „Alten“ nicht feiern können, wurde beim Senioren-Fasching eines besseren belehrt. Es herrschte Hochstimmung, als das Senioren-Team zum bunten Treiben eingeladen hatte. Und diesmal waren zum Senioren-Fasching nicht nur Damen gekommen, sondern auch ein Vertreter des männlichen Geschlechts. Da war Pfarrer Dietmar Schindler froh, dass er nicht mehr der einzige „Hahn im Korb“ war.

Trotzdem konnten Veronika und Rosi es sich nicht verkneifen, in Mundartlied über die Männer herzuziehen.

Körbe wurden nicht verteilt, als beim Lawinenwalzer zum Tanz aufgefordert wurde. Auch beim Schunkeln blieb man in Bewegung und der Sketch „Im Bierzelt“ strapazierte die Lachmuskeln.

Als Zungenbrecher erwies sich die „Rhabarberbarbara“, für Gaumenfreuden sorgte das Senioren-Team mit Faschingskrapfen zum Kaffee und später mit sauren Bratwürsten.

Wenn es auch im Refrain hieß: „Bei dem stimmt was nicht“, so traf das nicht auf die lustige Runde zu. Dass man nach einem Glas Sekt auch gut ein Liedchen zwitschern kann, das bewiesen die „älteren Mädchen“ im Pfarrsaal. Ihre „Oblatenschnäbel“ bewegten sich gekonnt zur Vogelhochzeit-Melodie, angestimmt von Rosi Hasenstab,

die auch später noch mit ihrem „Preissenjodler“ die Lacher auf ihrer Seite hatte.

Immer wenn die Probesirenen ertönen, also an jedem ersten Mittwoch im Monat, finden sich die Senioren in Vilseck zusammen. So verabredeten sie sich am Ende mit dem Hinweis: Gell, wenn d`Sirene wieder brüllt, kumm ma wieder zamm!“

Hier sei noch auf den nächsten Senioren-Nachmittag hingewiesen, der am Mittwoch, den 7.3.2012 um 14.00 Uhr im Pfarrheim stattfindet mit einem Aktiv-Vortrag „Yoga für alle Lebensstufen“ -  Einführung in die Theorie und Praxis des Yoga mit Luke Luber.

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Mit Yogabewegungen in den Frühling

Mit Yogabewegungen in den Frühling - Vilsecker Seniorenkreis äußerst aktiv

Das Seniorenkreisteam Vilseck ist bekannt für sein großes Engagement um abwechslungsreiche Nachmittage. So war im März Yoga für Junggebliebene angesagt. Luke Luber vermittelte dies den interessierten Seniorinnen im Pfarrsaal.

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Seniorennachmittag am Mittwoch, 4.4.2012

Die Caritas-Sozialstation Hirschau war auf  Anfrage von Frau Maria Gottschalk bei den Senioren im April zu Gast. Sie übernahm die Organisation und brachte auch die Klangbrettgruppe unter Leitung von Frau Staudiegl mit.

Bevor jedoch die Pflegedienstleiterin Karin Willey das Angebot des Pflegedienstes aufzeigte kamen die Ministranten zum Ratsch`n. Sie machten einen großen Lärm zu ihrem Spruch: „Wir ratsch`n, wir ratsch`n den englischen Gruß, den jeder katholische Christ kennen muss.“ Auf die Frage, ob sie auch den englischen Gruß kennen, fingen sie gleich zu beten an und alle stimmten beim „Engel des Herrn“ mit ein.

Lara Meier, Miriam Lindl, Mona, Mario und Ina Kreuzer

Der Erlös, den sie einsammelten, konnte sich sehen lassen. Jetzt war die Klangbrettgruppe an der Reihe. Nachdem sie die Liederbücher verteilt hatten, stimmten sie Volkslieder an, die alle mitsingen konnten. Die fünf  Klangbretter und eine Zither fanden beim Publikum großen Anklang. So mancher interessierte sich für das Spielen und wollte es auch selber ausprobieren.
 

Die Klangbrettgruppe mit dem Team der Sozialstation

Frau Willey informierte über die Beratung, Hilfsmittel, Einstufung, hauswirtschaftliche Versorgung, Hilfe bei Demenzerkrankungen, Essen auf Räder oder Kurse für pflegende Angehörige. Obwohl sich die Seniorinnen noch fit fühlen, waren sie am Vortrag sehr interessiert. 

Viele wollten auch wissen, wie der Hausnotruf funktioniert, den Frau Willey am Gerät erklärte. Die Kuchen und Torten, die ebenfalls die Sozialstation spendierte, mundeten zu einer Tasse Kaffee. Veronika bedankte sich im Namen der Senioren Vilseck bei den Damen der Sozialstation und der Klangbrettgruppe mit einem Geschenk aus dem EineWeltLaden und einer Spende.

Zum Schluss wurden noch  die Geburtstagskinder  des letzten Monats gratuliert, und bekamen von der Klangbrettgruppe ein Ständchen.
 

Die Geburtstagskinder, die einen „Runden“ feiern konnten:
 Frau Klier (80), Frau Rohe (90), Frau Wagner (85).

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Seniorennachmittag am Mittwoch, 2.5.2012

Die Seniorinnen der Pfarrei Vilseck zogen im Wonnemonat Mai bei ihrem Treffen hinaus aufs Land und ließen die Mauern des Pfarrheims hinter sich. So versammelten sie sich in der wunderschönen Ortskapelle von Adlholz. Diese wurde 1972 eingeweiht und wird von Marianne Stich liebevoll gepflegt und geschmückt. In einer Maiandacht ehrte die Seniorengruppe die Mutter Gottes in Gebet und Gesang. „Maria bitt` für uns um Gnad bei deinem lieben Sohn“, hieß es im Lied, das Veronika und Rosi anstimmten. Die 1935 erbaute alte Kapelle von Adlholz ist dem Verfall preisgegeben und steht nun unter Denkmalschutz. Dass in Bayern Kirche und Wirtshaus zusammengehören, zeigte sich bei der anschließenden Einkehr im angrenzenden Wirtshaus Fenk, wo Rosa und Heiner für das leibliche Wohl der Maiausflügler sorgten. Mit einem kleinen Geschenk bedankten wir uns ganz herzlich, dass sie sich an diesem Nachmittag extra für uns frei genommen haben. Auch die Geburtstagskinder kamen nicht zu kurz und wurden mit einem Geschenk und einem Lied bedacht.

Seniorennachmittag am Mittwoch, 6.6.2012

Gedächtnistraining war angesagt. Nach anfänglichem Zweifel waren doch alle eifrig bei der Sache. Es wurden acht Gruppen gebildet und sechs Aufgaben gestellt: Gitterrätsel, Zahlenrätsel, Zwillingswörter mussten gefunden werden, Redensarten an Hand von Abbildungen, Formen ausmalen und Buchtiteln ergänzen. Zum Schluss hatten alle hochrote Köpfe und waren stolz, weil sie die Aufgaben lösen konnten. Zur Belohnung gab`s leckere Kuchen und belegte Brote.
 

Seniorennachmittag am Mittwoch, 4.7.2012

Zum ersten Mal fuhr unsere Gruppe zum Senioren-Gottesdienst auf den Mariahilfberg. Es schlossen sich viele Pfarrangehörige von Sorghof und Vilseck an, so dass der Bus mit 45 Personen besetzt war. Im Schatten der Bäume feierten wir mit Dekan Walter Hellauer einen eindrucksvollen Gottesdienst. Danach versammelten wir uns im Bischofshof-Zelt, wo Plätze für uns reserviert waren. Claudia, Michaela und Veronika übernahmen die Bewirtung und brachten jedem seine Bratwürste mit Kraut und Semmeln. Zu einem kühlen Bier schmeckten sie besonders herzhaft.

Danach konnte sich jeder noch auf seine eigene Weise die Zeit vertreiben. Um 17.30 Uhr war Abfahrt und der Bus konnte uns direkt von oben wieder abholen. Die Fahrtkosten betrugen 6,00 € pro Person. Alle waren begeistert und fragten, warum wir das nicht schon die vergangenen Jahre durchgeführt haben. Da der Zuspruch so groß war, werden wir es nächstes Jahr wiederholen.

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Seniorenfahrt zum Gottesdienst auf dem Frohnberg am Donnerstag, 16.8.12 

Seniorennachmittag am Mittwoch, 5.9.2012

Normalerweise ist am ersten Mittwoch im September die Ausflugsfahrt. Die mußten wir aber auf den Oktober verschieben. So habe ich dieses mal nur Bilder von den Treffen in diesem Jahr gezeigt. Und das mit dem Beamer, den ich noch nie bedient habe. Aber dank Mario, der mir zur Seite stand, ging das wunderbar. Die Begeisterung seitens der Seniorinnen hielt sich aber in Grenzen. Zum Schluss zeigte ich noch Bilder von unserem Kindergartenladen und machte fleißig Werbung, ihn doch in den nächsten Monaten einmal zu besuchen.

Bei Kaffee und Kuchen kam die Unterhaltung dann doch noch in Gang. Traudl, Gertrud und Ina halfen beim Bewirten. Nach der Gratulation der Geburtstagskinder ging dieser Nachmittag seinem Ende entgegen.



 

Seniorennachmittag am Mittwoch, 10.10.2012

Mit einem Monat Verspätung führten die Senioren ihre Ausflugsfahrt durch. Hoffentlich wird das Wetter auch im Oktober noch schön, denn schließlich stand der Veldensteiner Forst mit seinem Wildgehege auf dem Programm. Aber es hätte nicht schöner sein können. Der goldene Oktober machte seinem Namen alle Ehre. Das erste Ziel war die Fahnenstickerei in der Regens Wagner Stiftung im Kloster Michelfeld. Herr Sperl erzählte uns erst einmal von der Gründung der Stiftung und führte uns dann in den ehemaligen Festsaal, wo die Stickerei und die Schneiderei untergebracht ist. 17 Mitarbeiter, behindert und nicht behindert verrichten tagtäglich ihre Arbeit. Es werden Priester-Gewänder, Fahnen und auch Handtücher oder Hemden bestickt. Vieles macht die Maschine, vieles muss aber auch von Hand gemacht werden und dafür, so die Meinung von Regens Wagner, sind die Taubstummen am besten geeignet. Es entstehen die reinsten Kunstwerke.

Nachdem wir auch noch den Park und die wunderschöne Asamkirche besichtigten, ging die Fahrt weiter nach Gößweinstein. Im Cafe Greif stärkten wir uns bei Kaffee und Torten und nahmen viele Grüße von der Chefin an die Wallfahrer mit nach Hause. Die nächste Stunde stand zur freien Verfügung. Wer aber gerne bei der Andacht dabei sein wollte, traf sich um 16.00 Uhr in der Klosterkirche.

Unser drittes und letztes Ziel erreichten wir noch bei herrlichem Sonnenschein, den Veldensteiner Forst. Nach dem Gruppenfoto besuchten wir erst einmal das Wildgehege, wo die Wildschweine und Hirsche schon auf uns warteten. Höhepunkt war natürlich der weiße Hirsch, den jeder sehen wollte. 

Aber irgendwie traute er sich nicht so ganz heraus aus seinem Versteck. Aber interessant war es doch und alle hatten einen Mords Spaß. Nach diesem Rundgang schmeckte das Bratwurst-Büffet in Peter`s Waldschänke besonders gut. Drei verschiedene Bratwurstarten wie fränkische Bratwürste, Chili- und Kräuterbratwürste wurden mit Kartoffelsalat, Kraut und verschiedenen Brotsorten angeboten. Da schlugen unsere Senioren ganz schön zu und der Wirt musste fleißig für Nachschub sorgen.

Nach einem Geburtstagsgedicht von Veronika und dem Geburtstagslied, das alle gemeinsam für unsere Jubilare sangen trat man die Heimreise an. Ein vergnüglicher Nachmittag ging zu Ende. Für die Disziplin, die Hilfsbereitschaft und das gute Auskommen unter einander muss man den Senioren und unseren Gästen ein großes Kompliment machen.




 

Seniorennachmittag am Mittwoch, 7.11.12

Der langjährige Pressesprecher der Amberger Polizei, Oswald Ertl war beim Seniorennachmittag im November unser Gast. Diese Veranstaltung kam durch die Stadt Vilseck zustande. Deshalb war auch unser Bürgermeister anwesend.Nach der Begrüßung informierte und warnte uns Herr Ertl vor skrupellosen Geschäftemachern und Trickdieben, die es auf ältere Mitbürger abgesehen hätten.




Gutgläubig seien Senioren und hilfsbereit – oft aber auch gebrechlich und vergesslich. Der Weg zur Bank sei beschwerlich und mit bargeldlosem Zahlungsverkehr würden sie sich schwer tun. Da werde nur einmal im Monat Geld abgehoben, das in der Wohnung aufbewahrt werde. Trickdiebe und Einbrecher würden ihre künftigen Opfer ausspähen, so Oswald Ertl. Vorrangiges Ziel sei, in die Wohnung des Opfers zu gelangen.  Da werde eine Notlage vorgetäuscht oder ein gefälschter Ausweis des Energieversorgers schnell hochgehalten. Durch geschickte Gesprächsführung  und meist resolutes Auftreten gelinge es einem Täter in die Wohnung zu gelangen. Durch die offen gelassene Tür schleiche sich der zweite Täter in die Wohnung und suche unbemerkt nach Wertgegenständen oder Geld. Zwei oder drei Minuten genügen, die Wohnung zu plündern. Ertl warnte davor, den Hausschlüssel neben der Haustüre zu verstecken.




Aufmerksam lauschten die vielen Zuhörer über die üble Masche des Enkel-Tricks, bei dem sich ein vermeintlicher Enkel am Telefon melde, der Großmutter von einer plötzlichen Notlage vor jammere und dann der vollkommen fremden Person locker mal 20.000 € übergibt. Viele derartige Straftaten liegen im Dunkeln, so Oswald Ertl, da sich die Geschädigten schämen, ihren Leichtsinn zuzugeben.Herr Ertl hatte noch viele solcher Beispiele auf Lager.  Zum Schluss legte er den Senioren ans Herz, unbedingte Vorsicht gegenüber Fremden walten zu lassen. Es schloss sich noch eine rege Diskussion an. Danach freuten sich alle auf eine Tasse Kaffee mit guten Torten. Auch Herr Ertl und der Herr Bürgermeister blieben noch bis zum Schluss.